Die Eurokrise – Sie haben es vielleicht gehört – hatte und hat immer noch die Länder der Europäischen Union fest im Griff. Die Verantwortung und Schuld wird gekonnt seit Jahren im Kreis gereicht. Doch wie immer in Zeiten der Krise, konzentriert man sich schließlich gebündelt auf einen Sündenbock um die eigene Teilschuld weitestgehend zu verschleiern. Griechenland also nur der Sündenbock?

Prof. Dr. Christian Kreiß behandelt in „Vortrag zur Eurokrise“ die aktuelle Wirtschafts- und Eurokrise. Zeigt den Verlauf und die Verkettung der Ereignisse vor bzw ab dem zweiten Weltkrieg, welche auf sich aufbauend in der Wirtschaftskrise gipfelten. Weiters werden die Euroentwicklung, sowie die gezielte Desinformationspolitik – mit der harte Tatsachen an der breiten Öffentlichkeit vorbeigeschleust werden thematisiert – und zum Schluss Lösungswege aus der Kriese vorgestellt.

 

Fazit:
1 Stunde und 20 Minuten geballte Information! Aber Moment, man solle sich von der Dauer des Vortrages nicht abschrecken lassen, er ist jede Sekunde wert! Selten erlebt man Professoren über ein aktuelles Thema so offen und unmissverständlich Stellung beziehen. Es schein kurios, dass die Menschen trotz massivem technologischem Fortschritt und stetig steigendem „Wohlstand“ – immer mehr und härter Arbeiten müssen um überhaupt auf diesem Level zu bleiben. „Wohlstand“ was ist das eigentlich? Bedeutet Wohlstand, nicht im kalten, dunkeln oder nassen hausen zu müssen? Sich keine Sorgen ums Überlegen machen zu müssen? Oder ist Wohlstand – bitte an dieser Stelle nicht mit Reichtum zu verwechseln – die Tatsache oder die Möglichkeit den Konsumwahnsinn der westlichen Welt zu leben? Wirtschaft und Ethik, zwei Wörter die unterschiedlicher nicht sein könnten. Doch entscheidet zukünfitg unsere Fähigkeit, eben diese beiden Wörter zu kombinieren darüber, ob wir uns in geraumer Zeit wieder mit einer hausgemachten Wirtschaftskrise herumschlagen müssen oder nicht.

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Prof. Dr. Christian Kreiß
Hochschule Aalen